PALS PLAN und Flo sein Erfolg

EURE ERFOLGE – FLO (32), DEUTSCHLAND

Ich möchte diesen Bericht ein wenig anders anfangen, als bisher, da es sich hier um einen wirklichen besonderen Menschen handelt. Seine Geschichte ist bewegend und beeindruckend und ich denke jeder von uns kann hier etwas lernen und für sein Leben mitnehmen.

Bitte scrolle auch ans Ende nach der Beschreibung über seinen Erfolg im Programm, da er dort einen Einblick in sein Leben und seinen Weg bis zu mir gibt.

Fakten über Flo

  • Glasknochen

    Der tägliche Wahnsinn der Ihn antreibt und motiviert. Wo andere liegen bleiben und aufgeben, fängt bei ihm erst der Ehrgeiz an. Beeindruckend!

  • Krafttraining

    Sein Körper sagt oft „Autsch“ aber das hält ihn nicht davon ab, die Langhantel und Krafttraining zu seinem Vorteil zu nutzen. Der Erfolg gibt ihm Recht. Weiter so!

  • Fett & Muskeln

    In 12 Wochen hat er 5Kg Fett verbrannt und 6 Kg abgenommen. Er hat aber auch Muskeln aufgebaut. Das ist wahrlich eine herrliche Leistung!

  • Umfang verloren

    In nur 12 Wochen hat er 23.5 cm Umfang insgesamt verloren. Klartext, er hat zwischen 1 – 2 Kleidergrössen abgespeckt. Zeit zum Einkaufen!

  • PALEO zu VEGAN

    Hat für sich innerhalb des Programms entschieden, dass er VEGAN leben möchte. Informiert, besprochen und ausgeführt – gar kein Problem (naja fast) 😉

Das 12 Wochen Programm

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vorher


Grösse: 185 cm
Gewicht: 77 kg
Bauchumfang in cm: 81.7
Ziel: Recomp
Sportliche Aktivitäten: 3 – 5 pro Woche


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danach


Grösse: 185 cm
Gewicht: 71 kg
Bauchumfang in cm: 74.6
Ziel: Cut
Sportliche Aktivitäten: 3 pro Woche

Kalorien am
0kcal
Anfang

Kalorien am
0 kcal
Ende

Flo hatte mir vor dem Start versichert, dass er sein OK vom Doc hatte ein Programm im Gym ausführen zu können. Sehr gut und abgehakt. Seine Ernährung war ja bereits PALEO und nach dem berechnen seiner Makros hat es ein wenig gebraucht bis die perfekte Kombination für diesen Stil gefunden wurde. Ende gut alles Gut. Demanch ging es an die Umsetzung und die Wichtigsten Eigenschaften die ihn auszeichnen und den gesamten PLAN zu einem Erfolg gemacht haben, waren:

  • Er stellt die richtigen Fragen
  • Er ist äusserst motiviert
  • Geduld ist nicht seine Stärke, aber er lässt sich „besänftigen“
  • Ehrgeiz ist wohl sein zweiter Name
  • Flexible und immer gewillt zu probieren und versuchen, bis es klappt
  • Eine Partnerschaft die auf Vertrauen basiert und in der die selbe Sprache gesprochen wird

Das Ergebnis kann sich zeigen lassen. Die Zahlen zeigen auf, was für eine schwierige und steile Strasse ein CUT / Fettverlust ist. Es gibt viele Berge und Täler zu überwinden, Tage ohne scheinbaren Erfolg und Tage mit riesigen Triumphen, eine Reise die viel Ehrgeiz braucht und das Wollen zu lernen. Darauf zu vertrauen, dass der Körper macht was er soll auch wenn es nach aussen nicht so aussieht.

Er ist ein neuer, stärkerer Mensch der noch viel vor hat


Abnehmen ist eine Berg- und Talfahrt

Am Anfang war der berühmte „Flutsch“ und und der Erfolg liess nicht auf sich warten. Nach einigen Umstellungen in der Ernährung, gab es eine kurze Periode der Anpassungen und das Gewicht stieg. Das Schaubild zeigt ab Dezember hervorragend wie lange der Körper an soetwas knabbern muss. Grad als Flo dabei war die Götter zu verfluchen, kam ab Januar eine weitere gute Phase. WICHTIG: Hätten wir nur die Waage gehabt, wäre ab dem 12 Dezember eine Anpassung nach der andere gekommen, nur weil diese immer das selbe Gewicht zeigt. In Wirklichkeit arbeit der Körper aber im Hintergrund an tausend Kleinigkeiten um die Fettverbrennung zu ermöglichen. Das ist der Grund weshalb die WAAGE alleine nicht reicht – siehe hier.

Fazit vom Coach


Warum das alles Respekt verdient?

Flo ist ein leuchtendes Beispiel für jemanden der es nicht leicht hat im Leben und trotzdem stoisch seinen Weg geht. Er ist ein akribischer Leser und informiert sich ausgiebig über Optionen, Möglichkeiten und neue Wege. Er lebt nach dem Motto, dass Steine im Weg, benutzt werden sollten, um Treppen zu bauen. Eine wahrlich klasse Einstellung.

Mit Flo zusammenzuarbeiten hat für mich sehr vieles geändert und vieles in Perspektive gerückt. Wenn er mir erzählt, dass er einen Halbmarathon zu Ende läuft, während andere „gesunde Sportler“ auf halber Strecke aufgeben oder ihm nach dem Krafttraining des öfteren alles ausser die Muskeln schmerzen (siehe das Krankheitsbild im Link oben) findet meine Bewunderung kein Ende.

Es motiviert mich, besser zu sein und mehr zu machen. Nicht so früh aufzugeben und zurückzustecken, wenn es einmal hart. Mal die Zähne zusammenzubeissen wenn das Metall zu schwer wirkt oder beim Mittag die Süssigkeit am Tresen meinen Namen ruft. Dabei zu bleiben und keine Ausreden zu finden und im Jetzt zu leben.

Danke Flo – Du hast mir sehr viel gegeben.

Etwas in mir drin hat sich verändert; ich frage mich nicht mehr, ob ich meine Ziele erreichen kann, ich frage mich nur noch wann es soweit ist. Denn eins steht fest, erreichen werde ich sie.Flo

In FLo’s Worten – Seine Vergangenheit, den Erfolg und das Programm

Bevor ich weiter auf das Programm von Coach Al eingehen möchte, sollte ich vielleicht erstmal ein paar Dinge zu meiner Person sagen und wie ich überhaupt auf diese Idee hier gekommen bin.

Da ich seit meiner Jugendzeit deutlich übergewichtig war (100kg auf 1,85m), musste sich dort etwas verändern und so habe ich vor rund 5-6 Jahren ca. 25kg abgenommen (Tiefststand waren 70kg).Im Laufe der Jahre habe ich so einiges an Routinen ausprobiert, von Low Carb über Warrior Diet und Intermittent Fasting.

Damit ist es mir auch ganz gut gelungen, den Großteil der überschüssigen Pfunde loszuwerden, aber mein Ziel konnte ich nie erreichen, nämlich endlich komplett fettfrei und definiert muskulös zu sein.

In den letzten 2-3 Jahren hab ich dieses Vorhaben zugegeben mehr oder weniger an den Nagel gehangen, denn egal wie hart ich trainierte oder wie sehr ich die Kalorien einschränkte, so wirklich funktioniert hat es nicht, die Resultate blieben aus.

„Bist halt behindert, du wirst niemals das erreichen was andere schaffen können.“Flo

Beziehungsweise als ich bei 70kg angelangt war, hat mir mein Körper sehr unmissverständlich zu verstehen gegeben, was er von dem Gewicht, meiner massiven Kalorienreduktion (zu der Zeit mit der Warrior Diet vielleicht 1500kcal am Tag gegessen) und 2-5h Sport täglich hielt – ich bekam massive Kreislaufprobleme, konnte bei der Arbeit keine Leistung mehr bringen und gegipfelt ist das Ganze sehr zügig im Pfeifferschen Drüsenfieber, was mich dann schlussendlich für fast 1 Jahr mehr oder weniger komplett aus dem Sport rausgehauen hat.

Mich davon zu erholen hat leider länger gedauert als 1 Jahr und auch mental hat dieser Infekt seine Spuren hinterlassen. Als ich wieder mit Sport anfing, hatte ich meine Ambitionen komplett aufgegeben, ich wollte einfach nur noch irgendwie halbwegs fit sein und gut ist´s.

Für meine Träume von einem schlanken, muskulösen Körper war ich offensichtlich nicht gemacht, schlechte Gene und was weiß ich nicht alles was man sich in so einer Situation eben selbst sagt, um sich zu rechtfertigen.

Hinzu kommt an dieser Stelle noch, dass ich von Geburt an mit einem Gendefekt „gesegnet“ bin, der mich mit eher schwacher Muskulatur, total instabilen Gelenken und brüchigeren Knochen in´s Rennen schickt (Osteogenesis Imperfecta Typ 1) und natürlich hab ich dann auch das als mittlerweile willkommene Ausrede genutzt.

Ein Coach musste also her, aber welcher?Flo

Wie man sich denken kann, nicht gerade das motivierendste Mindsetting mit dem man rumlaufen kann.

Als jetzt aber auch im Beruf (Physiotherapeut) die körperlichen Beschwerden in den letzten 1-2 Jahren deutlich zunahmen und ich trotz Training nur mehr schlecht als recht über die Runden kam, wusste ich, dass es jetzt Zeit ist für einen letzten Versuch, denn von Seiten der Ärzte wurde mir recht uncharmant zu verstehen gegeben, dass ich doch über einen Berufswechsel nachdenken solle und das mit Mitte 20.

Das hier sollte also mein letzter Strohhalm sein, ein letzter Anlauf um festzustellen, ob ich wirklich einfach verkorkst war oder vielleicht all die Jahre einfach nur irgendetwas gefehlt hat.

Schnell war mir klar, dass ich es nicht alleine machen will, denn das war bisher ja leider nicht allzu erfolgreich.

Ein Coach musste also her, aber welcher?

Da die meisten Programme nach dem klassischen „Pumper-Schema“ verlaufen, mit gefühlten 18 Mahlzeiten am Tag und wahlweise alles davon mit mindestens 2 Löffeln Eiweißpulver, war ich schon kurz davor aufzugeben, denn ich wollte nur ungern von meiner IF-Routine abweichen, ich fühlte mich damit bis jetzt immer gut und mit Frühstück ging´s mir immer bescheiden.

Dann hab ich Coach Al´s Seite durch Zufall entdeckt und gedacht, „hey, das ist es!“ und einfach mal eine Mail geschrieben.

Im Oktober 2015 sollte es dann losgehen, aufgrund einer saftigen Grippe wurde dann jedoch erst November draus, doch allein durch die Makro-Kontrolle hab ich in diesen ersten Wochen ohne Training bereits 4kg verloren – Wahnsinn! J

Anfangs war das Makro-Zählen echt schwierig, da ich eigentlich nicht mehr so eine Ernährungsform betreiben wollte, aber mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und komme gut damit klar. Zu Beginn fiel es mir sogar schwer, die angeordneten Mengen an Ruhe- und Trainingstagen zu essen, da ich bisher wohl immer deutlich darunter geblieben war mit meinem intuitiven Essen.

Mittlerweile merke ich aber wie sich mein Körper daran gewöhnt hat, denn ich kriege mitunter sogar Hunger und habe das Verlangen mehr zu essen.

Auch bei der Ernährung hat Al mir immer weitergeholfen und ich würde mal behaupten, dass ich ihm das Leben echt nicht leicht gemacht habe.

Denn zu Beginn des Programms war ich überzeugter Paleo-Esser, d.h. Fleisch in rauen Mengen, ansonsten bisschen Grünzeug und das war´s (mal ganz stark vereinfacht). Doch im Lauf der ersten beiden Monate habe ich für mich selbst festgestellt, dass diese Makro-Zahlen mit Fleisch zu decken bedeutete, dass rund 4-5kg davon in der Woche auf dem Speiseplan stehen müssen und mit der Zeit hat sich daraus für mich ein moralischer Konflikt entwickelt.

Kurz nach Weihnachten stand also mein Entschluss fest, ich wollte meinen „Traumkörper“ nicht auf der Grundlage aufbauen, dass ich dafür jede Woche so viel Fleisch in mich reinstopfen muss und damit eine Industrie unterstütze, die andere Lebewesen wie Dreck behandelt (denn für 4-5kg Bio-Fleisch in der Woche reicht das Portmonee bei mir definitiv nicht).

Ich habe von heute auf morgen die komplette Umstellung zu einer rein pflanzlichen Ernährung gewagt (das Wort mit „v“ lasse ich an dieser Stelle bewusst weg, denn zu dieser momentanen Mode-Erscheinung will ich mich nicht zählen, ich bin kein Moralapostel, es kann jeder essen was er will und basta J ) und bin seit mittlerweile einem Monat dabei.

Weder mein Training, noch sonst irgendetwas hat darunter leiden müssen. Natürlich ist mein Körper sich immer noch am Umstellen und anfangs hat er mit einer ziemlichen Wassereinlagerung protestiert, aber diese anfänglichen Probleme sind Geschichte, wie auch diese blöde  Wassereinlagerung  J …

Was mein Training angeht, hab ich leider nicht meine gewünschten Ziele erreicht, denn seit Anfang Dezember kämpfe ich immer wieder mit Leisten- bzw. Adduktoren-Verletzungen, was mir die Kniebeugen und das Kreuzheben ziemlich erschweren.

Ich habe bis jetzt immer noch nicht die geeigneten Varianten für mich gefunden und merke an diesem Punkt auch immer wieder, dass mein Körper eben nicht „so stabil“ ist, wie ich das gerne hätte, aber auch hier war Coach Al immer wieder zur Stelle um mir den benötigten Motivations-Arschtritt zu geben, wenn ich selber kurz davor war alles zu schmeißen.

Meine Gewichte konnte ich also nicht so steigern wie gewollt, aber trotzdem habe ich deutlich an Kraft zugelegt und diese Verletzungen hier werden wir auch noch aus dem Weg räumen – gemeinsam J .

Sehr schön fand ich es hier auch immer wieder, dass wir uns eben nicht wie in vielen anderen Programmen total auf eine Übung versteift haben, sondern wenn eine Übung eben nicht geht, dann hat Al immer versucht eine geeignete Alternative für mich zu finden.

So mache ich z.B. die Langhantelübungen für den Oberkörper ausnahmslos alle mit Kurzhanteln, denn ansonsten spielen meine Schultern nicht mit und wie bereits erwähnt, was die Squats und Deadlifts angeht, auch hier werden wir noch irgendeine Variante finden, mit der ich an´s Ziel komme.

Was kann ich als Fazit aus diesen 12 Wochen ziehen?

Ich habe mit Coach Al einen Menschen kennengelernt, der mir aufgezeigt hat, dass es sogar so jemandem wie mir mit meiner Vorgeschichte möglich ist, auf etwas hinzuarbeiten, was man für unerreichbar gehalten hat.

Er hat für sämtliche Schwierigkeiten, die sich in diesen 3 Monaten auftaten, mit mir gemeinsam an Lösungen gearbeitet und war immer zur Stelle, wenn ich das Handtuch werfen wollte, um mir das nötige Cyber-High-Five zu geben, damit ich auf Kurs bleibe und dafür bin ich ihm unglaublich dankbar J .

Habe ich mein Ziel in der gesetzten Zeit erreicht? Nö. Bin ich meinem Ziel ein riesiges Stück näher gekommen? Abso-fucking-lutly YES!

Die beiden wichtigsten Dinge, die ich aus unserer gemeinsamen Zeit jedoch mitgenommen habe, sind diese hier:

1.) Body-Recomposition ist ein Marathon, kein Sprintrennen. Geduld!

2.) Etwas in mir drin hat sich verändert; ich frage mich nicht mehr, ob ich meine Ziele erreichen kann, ich frage mich nur noch wann es soweit ist. Denn eins steht fest, erreichen werde ich sie.

Danke Coach, dass ich Teil der Bärenfamilie werden durfte und ich freue mich darauf, weiter mit dir zusammen zu arbeiten J

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Ich hör Dir zu